Kostenloser Vergleich Tagesgeld
1. Wie funktieren Tagesgeldkonten
Besonders geeignet ist diese Anlageform als kurzfristige Sparform mit etwas höherer Verzinsung als beim klassischen Sparbuch. Der Anleger kann kurzfristig auf sein Geld zugreifen.
Vorteil: Anleger können jederzeit über ihr Geld verfügen, man ist also sehr flexibel und muss keine langen Kündigungsfristen einhalten.
Nachteil: Die Banken können jederzeit den Zins ändern. Bei anderen Anlageformen hat man über einen längeren Zeitraum einen garantierten Zins.
Nachteil: oft fordern Banken einen Mindestbetrag als Einlage auf das Tagesgeldkonto. Die Höhe ist unterschiedlich, die Untergrenzen variieren von 1.000 Euro bis 10.000 Euro. Je höher der Mindestbetrag, umso höher sind in der Regel dann aber auch die Guthabenzinsen.
Für Beträge unterhalb von 1.000€ ist es also als Anlageform nicht geeignet, hier muss man auf das klassische Sparbuch zurückgreifen oder ein Girokonto suchen, das auch Guthabenzinsen bezahlt.
2. Referenzkonto erforderlich
Die Einrichtung ist sehr einfach: der Sparer überweist eine Summe auf das Tagesgeldkonto oder lässt per Dauerauftrag regelmäßig einen bestimmten Betrag überweisen. Dafür benötigt die Tagesgeld-Bank die Nummer von dem Konto, von dem die Überweisung getätigt wird, dies ist das sogenannte Referenzkonto. Das ist in der Regel ein Girokonto, muss aber nicht sein. Das Referenzkonto ist auch das Konto, auf welches später die Rückzahlung erfolgt.
Ein Tagesgeldkonto ist kein Girokonto. In der Regel ist also normaler Zahlungsverkehr für beispielsweise die Abbuchung der Miete nicht möglich.
Die Bank sendet regelmäßig Kontoauszüge per Post oder stellt diese beim Online-Banking online bereit.
3. Einlagensicherung
Wer mehr als 100.000€ anlegen möchte, der sollte vorher genau die Einlagensicherung der Banken prüfen. Die meisten – nicht alle ! – deutschen Kreditinstitute sind in Höhe von mehreren Millionen Euro im Insolvenzfall abgesichert. Erfragen Sie konkret vor Abschluss die Details.
Wie sieht es mit der Einlagensicherung bei ausländischen, europäischen Banken aus? Hier gelten nur max. 100.000€ pro Person als sicher.